Wissen, was auf deinen Servern passiert.
Von außen siehst du, dass etwas klemmt. Von innen siehst du, warum. Der quelloffene LIVCK-Agent misst CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten, Netzwerk, GPU und Laufwerksgesundheit direkt auf deinem Linux-Server.
Installation in einem Befehl
Der Agent installiert sich selbst, meldet sich an und schickt den ersten Messwert, bevor du das Terminal schließt.
curl -fsSL https://get.livck.cloud/install.sh | sudo sh -s -- --token lve_...Das Gegenstück zum Check von außen
Beide zusammen ergeben das vollständige Bild: der eine misst, was deine Kunden erleben, der andere, was auf dem Server tatsächlich los ist.
Beide Blickwinkel laufen in denselben Vorfall — die Außensicht der Prüfstandorte und die Messwerte des Hosts auf einer Zeitleiste, ohne Umweg über ein Terminal.
Vom Host gemeldet · web-01
- CPU
- 12 %
- Arbeitsspeicher
- 41 %
- Dateisystem /
- 100 %
Dateisystem / ist voll — deshalb der 502.
Live-Werte im Sekundentakt
Solange du die Detailseite offen hast, laufen die Messwerte durch. Ohne Nachladen, ohne Umweg.
12%
Last 0,41 / 0,38 / 0,35
41%
13,1 von 32 GB belegt
184Mbit/s
eth0 – 184 Mbit/s rein, 32 Mbit/s raus
68%
/ – 1,2 von 1,8 TB belegt
Prozessor & Last
Auslastung gesamt, User, System, I/O-Wait und Steal. Systemlast über 1, 5 und 15 Minuten. Prozesse, Zombies, Laufzeit und der Ressourcen-Druck des Kernels (PSI).
Arbeitsspeicher
Belegt, verfügbar, Cache und Puffer. Swap-Nutzung. Dazu ein Zähler für Out-of-Memory-Kills – die häufigste Erklärung für „der Dienst war plötzlich weg“.
Festplatten
Belegung und Inode-Auslastung je Einhängepunkt. Durchsatz und IOPS je Laufwerk. Plus ein Frühwarnwert für hängende Netzwerk-Mounts.
Netzwerk
Durchsatz und Fehlerraten je Schnittstelle, getrennt nach Empfang und Versand – der Hinweis auf defekte Kabel, überlastete Switches oder MTU-Probleme.
Ältere Zeiträume verdichtet LIVCK automatisch zu Stunden- und Tageswerten. In der Analyse siehst du Perzentile (p50, p95, p99) über bis zu 30 Tage – Spitzen gehen dabei nicht verloren.
Grafikkarten und Laufwerksgesundheit
Werte, die selten jemand ansieht – bis ein Laufwerk ausfällt oder eine Karte überhitzt.
Grafik
NVIDIA GeForce RTX 5070 Ti
- Auslastung
- 86 %
- Temperatur
- 71 °C
- Leistung
- 243 W
- VRAM
- 12,8 / 16 GB
NVIDIA wird über nvidia-smi ausgelesen, AMD direkt aus dem Dateisystem des Kernels. Der Kartenname kommt vom Treiber selbst.
Laufwerksgesundheit (SMART)
Samsung SSD 990 PRO 2TB
- Abnutzung
- 3 %
- Reserve
- 100 %
- Medienfehler
- 0
- Betriebsstunden
- 9.412 h
Gesamtstatus, Temperatur, Abnutzung, Reserveblöcke, reallozierte Sektoren, Medienfehler und Betriebsstunden – sofern das Laufwerk sie herausgibt.
Jeder dieser Werte lässt sich als Alarm-Regel überwachen. „GPU über 90 °C für 5 Minuten“ oder „Medienfehler größer als 0“ erzeugt denselben Incident und dieselbe Eskalation wie ein ausgefallener HTTP-Check.
Erreichbarkeit im internen Netz
Der Agent prüft von deinem Server aus, ob interne Datenbanken, Gateways, Registries und Resolver antworten.
Damit misst du den Weg, den deine Anwendung wirklich geht – inklusive Firewall, Routing und DNS deines Netzes. Bis zu 15 Ziele je Server, per TCP, HTTP, HTTPS oder DNS.
Gemessen werden Erreichbarkeit, Antwortzeit, Paketverlust, HTTP-Status und Zertifikatsrestlaufzeit. In den Messreihen steht nur deine eigene Bezeichnung – interne Hostnamen bleiben intern.
Ereignisse und Benachrichtigungen
Neustarts, OOM-Kills und volle Platten sind Zeitpunkte, keine Kurven – und tauchen in keinem Diagramm auf.
Für jeden Ereignistyp legst du fest, wie laut LIVCK reagiert: nur im Verlauf, als Information, als Warnung oder als Alarm mit hoher Dringlichkeit, der deine Eskalationsrichtlinie durchläuft.
Du musst uns nicht glauben. Lies den Quellcode.
Der Agent läuft auf deinen Servern. Deshalb ist er quelloffen, baut nur ausgehende Verbindungen auf und hat bewusst keinen Kommando-Kanal.
Was der Agent nicht tut
- Keine FernsteuerungEs gibt keinen Kommando-Kanal. LIVCK kann auf deinem Server nichts ausführen, starten oder ändern.
- Keine LogsWeder Journald noch /var/log noch sonst eine Logdatei werden gelesen.
- Keine ProzessdatenEr zählt Prozesse, liest aber keine Namen, Kommandozeilen oder Umgebungsvariablen.
- Keine DateiinhalteGelesen werden ausschließlich Kennzahlen aus /proc und /sys.
Die Programmdatei wird reproduzierbar gebaut – du kannst sie aus dem Quellcode selbst erzeugen und mit der ausgelieferten vergleichen. Zu jedem Release gehört eine veröffentlichte Prüfsumme.
Gehört zusammen
Monitoring, Alarmierung, Vorfälle und Statuspage greifen ineinander — hier geht es weiter.
Deine Server, von innen betrachtet
Zwanzig Dienste und deine erste Statuspage — in wenigen Minuten, ohne Zahlungsdaten.